Passivhausbewohner erzählen vom täglichen Leben im Passivhaus
Liebe Besucher unserer Website in unserm "Passivhaustagebuch" erzählen Bewohner von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Passivhaus.
18.03.2008

Passivhaus Kröff in Wasserburg am Inn
Und wieder war die Jahres-Betriebskosten-Abrechnung fällig - ein freudiges Ereignis!
Unser Wohn- & Bürogebäude mit genau 200 m² beheizter Fläche wird aufgrund des geringen Energieverbrauchs mit einem Kompakt-Gerät (Lüftung mit Wärmetauscher + Nachheizung über eine Mini-Wärmepumpe) und 6 m² Sonnen-Kollektoren betrieben; und wie war der Stromverbrauch im Jahr 2007?
2.111 kWh auf dem Gemeinschaftszähler = 427,- € für Heizung, Warmwasser, kontrollierte Raumlüftung und Licht in Treppenhaus & Nebenräumen; das bedeutet für jede der beiden 100 m² großen Einheiten Kosten von 17,80 € pro Monat!
Zusammen mit Abwasser, Müll, Grundsteuer, Versicherung und allen weiteren Nebenkosten werden knapp 1.500,- € bezahlt und die am Dach montierte 20 m² große Photovoltaik-Anlage hat 2.220 kWh Strom produziert (1 zu 1 unser Verbrauch s.o.) und dabei eine Vergütung von 1.337,- € erwirtschaftet, was auch nahezu 1 zu 1 unseren gesamten Mietnebenkosten entspricht! Die allseits gefürchtete 2. Miete in Form von horrenden Nebenkosten gibt es bei uns eigentlich gar nicht.
Da wird das Wohnen und Arbeiten beinahe zum Geld verdienen ohne den Finger zu rühren
Ich bin mal wieder auf einen "richtigen" Winter gespannt - sozusagen als Herausforderung an unser Passivhaus
Wasserburg am 18.03.2008
Kröff Richard
09.01.2008

Passivhaus Oberaudorf:
Immer wenn die Sonne aufgeht (was sie gerade tut), wird unser Fußboden warm, als hätten wir eine Fußbodenheizung eingebaut, in kürzester Zeit hab ich 23 Grad in meinem Büro und das bei -10 Außentemperatur. Schon genial so ein Passivhaus oder?
Oberaudorf am 09.01.2008
Franz Freundorfer
19.5.2007

Passivhaus Samerberg:
Super Wetter, Solarspeicher auf 95°, PV-Anlage hat 29 kWh, d.h. € 15
verdient. Der Pelletsofen war das letzte mal Anfang März an. Habe
Verbrauch ausgewertet: Für den ganzen Winter ca. 600 kg Pellets, das
entspricht ca. 300 l Öl für immerhin fast 200 m² beheizte Fläche. Beim
Nachbarn springt der Ölbrenner an. Selber Schuld.
Samerberg am 19.05.2007
Prof. Dr. Harald Krause
14.05.2007
Sonnen-Passivhaus Freundorfer Oberaudorf:
Gerade bin ich bei Johannes im Zimmer und es ist zu warm. Da fällt mir ein, dass ich den Wärmetauscher noch nicht gegen die Sommerbox getauscht habe und die Wärmerückgewinnung noch läuft.
Ich bewaffne mich mit einem Schraubenzieher und gehe in den Keller. Vier Schrauben werden geöffnet und ich kann den Wärmetauscher herausziehen. Die Sommerbox wird aus der Schachtel genommen, ins Lüftungsgerät eingeschoben und die vier Schrauben wieder reingedreht.
Ich schau mir noch die Filter an und packe den Wärmetauscher in die Schachtel, die ich ordentlich verschließe. Ist ja was wichtiges "unser Wärmetauscher".
Alles ist sauber im Inneren unserer Lüftungsanlage und das freut mich.
Die Aktion hat keine zehn Minuten gedauert und einen Sommer lang wird kühle und saubere Luft in unser Haus kommen.
Oberaudorf, den 14.05.2007
Franz Freundorfer
21.04.2006
Sonnen-Passivhaus Freundorfer Oberaudorf
Wir haben den ersten Winter im Passivhaus nicht nur ohne zu frieren, sondern mit viel Begeisterung am neuen Heim erlebt.
Nun will ich herausfinden, ob wir im Sommer die Lüftungsanlage laufen lassen oder über die Fenster lüften. Also gehe ich am abend in den Keller und schalte die Lüftungsanlage ab.
Ab nächsten morgen ist die Antwort auf meine Frage sehr schnell gefunden. Alle vier Bewohner stellen die gleichen Fragen. "Was ist mit der Lüftung los?" oder "Hast Du (mit vorwurfvoller Betonung) die Anlage ausgeschaltet oder ist da was defekt?"
Der Weg ist nicht weit zum Schalter der Anlage. Da die Leistungsaufnahme der beiden Ventilatoren zusammen zwischen 40 und 50 Watt liegt , ist die Entscheidung klar.
Dennoch bin ich sehr verwundert, dass der Komfort der Lüftungsanlage so deutlich spürbar ist.
Oberaudorf am den 21.04.2007
Franz Freundorfer
Aufruf zur Mitgestaltung:
Liebe Passivhausbewohner!
Sie wissen aus Ihrer persönlichen Vergangenheit, wie viele Vorurteile sich um den künftigen Baustandard "Passivhaus" ranken.
Schicken Sie uns Ihre Impressionen, Ihre Momente der Begeisterung und helfen Sie so mit, andere Menschen mit dem Passivhausvirus zu infizieren.
freundorfer(at)passivhauskreis.de
Danke!




